Weighbridge

Ihre Waage und Ihr Fitnesskonto — endlich im Gleichschritt

Weighbridge überträgt Gewicht und Körperzusammensetzung von Ihrer Withings-Waage nach Garmin Connect, von selbst, Sekunden nachdem Sie heruntergestiegen sind. Löschen Sie eine misslungene Messung in der Withings-App, verschwindet sie auch bei Garmin — das kann sonst so gut wie nichts.

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Löschungen werden übernommen. Das kann sonst kaum jemand.

Jeder wiegt sich irgendwann einmal mit dem Handtuch in der Hand. Bei den meisten Sync-Werkzeugen bleibt dieser Wert für immer: Sie können ihn in der Withings-App löschen, die Kopie bei Garmin bleibt trotzdem stehen — und Garmins eigene Historie zu bereinigen ist mühsam. Weighbridge merkt, dass die Messung verschwunden ist, und entfernt sie auch bei Garmin.

Das ist schwieriger, als es klingt, und deshalb selten. Withings meldet Löschungen nicht — eine gelöschte Messung taucht einfach nicht mehr auf. Es gibt kein Ereignis, auf das man reagieren könnte. Weighbridge liest deshalb regelmäßig ein ganzes Zeitfenster Ihrer Historie neu ein und vergleicht es mit dem, was bereits geschrieben wurde. Die Differenz ist die Löschung.

Was übertragen wird

Alles, was Ihre Waage misst und wofür Garmin ein Feld hat:

Der Wasseranteil muss unterwegs umgerechnet werden: Withings meldet ihn in Kilogramm, Garmins Feld erwartet einen Prozentwert. Das zu verwechseln ist der häufigste Fehler in selbstgebauten Sync-Skripten — und der Grund, warum bei vielen Leuten in Garmin ein Wasseranteil von etwa 40 steht.

Warum die Muskelmasse bei Garmin anders aussieht

Withings und Garmin benutzen dasselbe Wort für zwei verschiedene Größen. Withings meldet die fettfreie Weichgewebemasse — alles außer Fett und Knochen, Organe und Körperwasser eingeschlossen, typischerweise 70–84 % des Körpergewichts. Garmins Feld meint dagegen allein die Skelettmuskulatur, eher 30–45 %. Wer den Wert unverändert übernimmt, wie es die meisten Werkzeuge tun, überhöht Garmins Kennzahl um rund das 1,8-fache.

Weighbridge rechnet um, damit der Wert bei Garmin das bedeutet, was Garmin darunter versteht. Die Umrechnung ist eine Schätzung anhand eines Bevölkerungsmittels, und Sie können sie mit einem Klick abschalten, wenn Sie lieber in beiden Apps denselben Rohwert sehen. Unabhängig davon gilt: gespeichert und im Dashboard angezeigt wird immer der unveränderte Wert Ihrer Waage.

So funktioniert es

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    Withings verbinden

    Ein Klick über die Anmeldeseite von Withings. Weighbridge bekommt Ihr Withings-Passwort nie zu sehen, sondern nur ein Zugriffstoken, das Sie bei Withings jederzeit widerrufen können.

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    Garmin verknüpfen

    Garmin bietet Dritten keinen offiziellen Weg, Schreibzugriff zu erteilen. Deshalb sind hier einmalig Ihre Garmin-Zugangsdaten nötig, um eine Sitzung zu erzeugen. Sie werden dafür verwendet und anschließend verworfen; gespeichert wird nur das entstandene Sitzungstoken, verschlüsselt.

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    Auf die Waage steigen

    Withings benachrichtigt Weighbridge, und die Messung landet innerhalb von Sekunden bei Garmin. Ein täglicher Durchlauf prüft die letzte Woche noch einmal nach — für alles, was zwischenzeitlich geändert oder gelöscht wurde.

Zu Ihrem Garmin-Passwort

Weighbridge braucht es einmal, beim Verknüpfen, weil Garmin keinerlei Möglichkeit veröffentlicht, Dritten Schreibrechte zu erteilen — kein OAuth, keine App-Berechtigung, nichts. Die Zugangsdaten werden benutzt, um eine Sitzung zu erzeugen, und danach verworfen. Gespeichert wird nur das Sitzungstoken, verschlüsselt mit AES-256-GCM, und damit läuft von da an alles.

Fragen, die tatsächlich gestellt werden

Kann Garmin Gewichtsdaten nicht längst selbst importieren?

Aus einer anderen App nicht. Garmins offizielle Health- und Activity-APIs sind ausschließlich lesend, Connect-IQ-Apps dürfen keine Körperzusammensetzung schreiben, und das Partnerprogramm für Lesezugriff kostet mehrere tausend Euro im Jahr. Von Hand ein Gewicht in Garmin Connect eintippen — mehr ist offiziell nicht vorgesehen. Weighbridge macht genau das, was die Garmin-Connect-Website beim Absenden dieses Formulars tut.

Was passiert, wenn ich eine Messung in der Withings-App lösche?

Sie wird auch bei Garmin entfernt, in der Regel innerhalb eines Tages. Weighbridge liest die letzte Woche Ihrer Historie regelmäßig neu ein und vergleicht sie mit dem bereits Geschriebenen; was bei Withings verschwunden ist, wird bei Garmin gelöscht. Wer nicht warten möchte, drückt „Jetzt synchronisieren“.

Wie schnell ist eine Messung bei Garmin?

In Sekunden. Withings schickt eine Benachrichtigung, sobald die Waage hochgeladen hat, und Weighbridge reagiert sofort darauf. Es muss nichts geöffnet sein — weder die App noch Ihr Telefon.

Wird mein Garmin-Passwort gespeichert?

Nein. Es wird einmal beim Verknüpfen verwendet, um eine Garmin-Sitzung zu erzeugen, und danach verworfen. Gespeichert wird nur das Sitzungstoken, verschlüsselt. Garmin bietet Dritten keinen anderen Weg zum Schreiben — eine unbefriedigende, aber ehrliche Antwort.

Funktioniert das mit Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Garmin?

Ja. Beim Verknüpfen wird der Code, den Garmin Ihnen schickt, im Browser abgefragt — genau in dem Moment, in dem er gebraucht wird.

Welche Waagen werden unterstützt?

Jede Withings-Waage, die an Withings Health Mate meldet — Body, Body+, Body Cardio, Body Comp, Body Scan und die älteren WS-Modelle. Weighbridge liest aus Ihrem Withings-Konto und nicht aus der Waage; was dort erscheint, kann übertragen werden.

Wie weit zurück kann die Historie importiert werden?

Zwei Jahre. Beim ersten Lauf importiert Weighbridge bis zu zwei Jahre zurückliegende Messungen aus Withings.

Warum ist die Muskelmasse bei Garmin eine andere Zahl?

Weil die beiden Hersteller Verschiedenes messen und gleich benennen. Withings meldet fettfreie Weichgewebemasse, rund 70–84 % des Körpergewichts; Garmins Feld meint Skelettmuskulatur, rund 30–45 %. Weighbridge rechnet zwischen beiden um, damit Garmins Zahl das bedeutet, was Garmin meint. Werkzeuge, die den Wert unverändert kopieren, lassen Garmin eine etwa 1,8-fach zu hohe Zahl anzeigen.

Kann ich diese Umrechnung abschalten?

Ja, in den Einstellungen — und Sie können die Änderung auf bereits übertragene Messungen anwenden statt nur auf künftige.

Synchronisiert es auch andersherum, von Garmin nach Withings?

Nein. Weighbridge schreibt ausschließlich nach Garmin. Sich auf einer Garmin-Index-Waage zu wiegen und den Wert bei Withings zu erwarten, funktioniert damit nicht.

Was ist, wenn Garmin etwas ändert und es nicht mehr funktioniert?

Das ist möglich — Garmin veröffentlicht für diesen Zweck keine unterstützte Schnittstelle, die genutzte kann sich also jederzeit ändern, und das ist auch schon vorgekommen. Weighbridge ist so gebaut, dass es sichtbar ausfällt statt stillschweigend: Ihr Konto wird markiert, das Dashboard sagt es, und eine Benachrichtigung weist Sie darauf hin.

Muss eine App laufen?

Nein. Alles passiert auf dem Server. Ihr Telefon kann ausgeschaltet sein.

Wo liegen meine Daten, und werde ich sie wieder los?

In einer PostgreSQL-Datenbank in der EU. Sie können jederzeit alles als JSON aus der App herunterladen und Ihr Konto mit einer Aktion löschen — Messwerte, Token und Verbindungen gehen mit. Was bereits bei Garmin steht, bleibt bei Garmin: nach dem Trennen der Verbindung gibt es keinen Zugriff mehr darauf. Wer auch das loswerden will, löscht es dort zuerst.

Ist das ein Angebot von Garmin oder Withings?

Nein. Weighbridge ist ein unabhängiger Dienst und steht in keiner Verbindung zu einem der beiden Unternehmen.

Probieren Sie es diese Woche aus

Beide Konten sind in etwa zwei Minuten verbunden. Wenn es nichts Nützliches tut, trennen Sie sie einfach wieder — gespeichert wird nichts, was Sie nicht selbst hineingegeben haben.

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